Dedizierter Server vs VPS
Bei einem dedizierten Server gibt es keine Virtualisierung — du erhältst 100 % jeder CPU, jedes RAM-Kanals, jeder NIC-Queue und jedes NVMe-Lanes. Bereitstellung dauert 2-24 Stunden (physischer Aufbau), gegenüber 60 Sekunden bei einem VPS. Preise ab $199/Monat statt $5-15.
Wann du wirklich einen dedizierten Server brauchst
- Datenbanken mit hohem Durchsatz — über 50k QPS oder 500 GB Working Set
- GPU-Workloads — Training, Rendering, Inference
- Compliance-schwere Umgebungen — HIPAA, PCI DSS Level 1, SOC 2
- Lizenz-gebundene Software — Oracle, SAP (Sockel-Lizenz)
- Anhaltend hohe CPU — kein Throttling wie bei VPS
- Eigener Kernel/Hypervisor — Proxmox, ESXi, XCP-ng
Dedicated-Server-Preise
- Einstieg: 1× Xeon (8 Cores), 32 GB DDR5 ECC, 2× 1 TB NVMe — ~$199/Monat
- Mitte: 2× Xeon Gold (32 Cores), 128 GB ECC, 4× 2 TB NVMe — ~$499/Monat
- Oben: Dual EPYC Genoa (128 Cores), 512 GB, 8× 4 TB NVMe, 10 Gbps — ~$1.299/Monat
Selbst zu verwaltende Aufgaben
Anders als bei VPS gibt es keinen Hypervisor für Snapshots oder Rescue-Boot (die meisten Anbieter stellen IPMI/BMC-Konsole für OS-Reinstalls). Du verantwortest: OS-Patching, Firewall, RAID-Setup, Off-Site-Backups und Hardware-Monitoring (S.M.A.R.T., IPMI).
Für Teams ohne Vollzeit-Sysadmin gibt es managed dedicated — 30-100 % teurer, aber OS-Updates, Monitoring und Anwendungssupport inklusive.