Der Kernunterschied
Bei Shared Hosting teilen sich viele Kundenkonten einen physischen Server unter einem einzigen OS. Du bekommst cPanel/DirectAdmin, FTP und MySQL — kannst aber weder Software installieren, die der Host nicht anbietet, noch das OS sehen oder verwalten.
Bei einem VPS bekommst du eine isolierte VM mit einem vollständigen OS für dich allein. Du wählst die Distro, installierst alles, kannst den Kernel tunen und beliebige Ports und Daemons betreiben.
Anzeichen, dass du Shared Hosting entwachsen bist
- Deine Website ist zu Spitzenzeiten zufällig langsam, weil andere Kunden die CPU auslasten
- Du willst Node.js/Python/Ruby installieren, das der Host nicht unterstützt
- Du brauchst SSH-Zugriff für
rsync,cron, eigene Cron-Jobs - "Inode-Limit überschritten" oder "CPU throttled" Warnungen
- Du brauchst dedizierte IP für SSL, E-Mail-Reputation oder Firewall-Whitelisting
Migrationspfad
- VPS in der Region deiner Nutzer bereitstellen
- nginx/Apache + PHP + MySQL installieren
- Datenbank migrieren: cPanel-Export → VPS-Import
- Dateien via
rsyncoder SFTP synchronisieren - DNS auf die VPS-IP umstellen
- Nach 24-48 Stunden DNS-Propagation den Shared-Plan kündigen
Managed VPS als Mittelweg
Wenn du VPS-Ressourcen mit Shared-Einfachheit willst, gibt es Managed VPS — cPanel installiert, OS-Updates automatisch, tägliche Backups. 30-50 % teurer als roher VPS, aber die Einfachheit eines Shared-Plans bleibt erhalten.