Definition

VPS vs Shared Hosting

Shared Hosting setzt viele Kunden auf einen Server; VPS gibt jedem Kunden eine virtuelle Maschine mit dedizierten CPU/RAM und Root-Zugriff. VPS kostet 2-3× mehr, eliminiert aber Shared-Hosting-Limits.

Aktualisiert 2026-07-15 · Hostiger Redaktion

Der Kernunterschied

Bei Shared Hosting teilen sich viele Kundenkonten einen physischen Server unter einem einzigen OS. Du bekommst cPanel/DirectAdmin, FTP und MySQL — kannst aber weder Software installieren, die der Host nicht anbietet, noch das OS sehen oder verwalten.

Bei einem VPS bekommst du eine isolierte VM mit einem vollständigen OS für dich allein. Du wählst die Distro, installierst alles, kannst den Kernel tunen und beliebige Ports und Daemons betreiben.

Anzeichen, dass du Shared Hosting entwachsen bist

Migrationspfad

  1. VPS in der Region deiner Nutzer bereitstellen
  2. nginx/Apache + PHP + MySQL installieren
  3. Datenbank migrieren: cPanel-Export → VPS-Import
  4. Dateien via rsync oder SFTP synchronisieren
  5. DNS auf die VPS-IP umstellen
  6. Nach 24-48 Stunden DNS-Propagation den Shared-Plan kündigen

Managed VPS als Mittelweg

Wenn du VPS-Ressourcen mit Shared-Einfachheit willst, gibt es Managed VPS — cPanel installiert, OS-Updates automatisch, tägliche Backups. 30-50 % teurer als roher VPS, aber die Einfachheit eines Shared-Plans bleibt erhalten.