Die meisten VPS-Käufer fokussieren sich auf vCPU und RAM und überspringen die Speicherklasse. Das ist ein Fehler bei jedem Workload, der auf Disk trifft: Datenbanken, log-intensive Apps, Bildverarbeitung. Speicherklasse ist oft der Unterschied zwischen 200 ms und 2 s Seitenrendering.
Sequenzielles Lesen (fio, bs=1M)
| Klasse | MB/s | Relativ |
|---|---|---|
| NVMe Gen4 | 4.200 | 1× |
| SATA SSD | 530 | 7,9× langsamer |
| HDD 7.2k | 150 | 28× langsamer |
Zufällige 4k IOPS
| Klasse | Lesen IOPS | Schreiben IOPS |
|---|---|---|
| NVMe Gen4 | 420.000 | 340.000 |
| SATA SSD | 85.000 | 68.000 |
| HDD 7.2k | 180 | 140 |
PostgreSQL (pgbench, 100 Clients, gemischt)
| Klasse | TPS |
|---|---|
| NVMe Gen4 | 18.400 |
| SATA SSD | 5.200 |
| HDD 7.2k | 210 |
Was das für deinen Workload bedeutet
Statische Site + leichte API: Jede Klasse funktioniert. Latenz wird vom Netzwerk dominiert.
WordPress + LiteSpeed: NVMe lohnt sich dramatisch. LSCache liest Milliarden kleiner Dateien.
Datenbank-intensiv (Postgres/MySQL): NVMe ist ab ~50 QPS zwingend. SATA SSD bricht ein.
Video/Bildverarbeitung: NVMe 8× schneller als SATA SSD sequenziell.
Hostiger's Speicherklasse
Jeder Hostiger-VPS-Plan nutzt NVMe Gen4 — nicht nur die Top-Pläne. Budget-VPS-Anbieter kleben oft "NVMe"-Label nur auf ihre High-Tier-Pläne und verbergen SATA SSDs im Basis-Plan. Hostiger nicht. Auch der $15/Monat-Basic bekommt dasselbe NVMe-Gen4-Pool.